Freitag, 10. Juli 2015

Freitag, 10.Juli 2015 - wieder nach Carolinensiel

The same procedure as yesterday, so sollte der heutige Bericht beginnen, und damit sollte dann auch alles gesagt sein! Doch nun ist es doch ein klein wenig anders -nämlich besser – gelaufen!

Der wesentliche Unterschied zeigte sich schon am Morgen, als die Sonne durch die Dachluke schien. Aber das wesentlich wichtigere war der fehlende Wind. Der ist tatsächlich über Tag eingeschlafen.

So begeben wir uns heute etwas früher auf den Weg um wieder nach Carolinensiel – mit derselben ausgiebigen Unterbrechung im Cafe´, wie gestern – zu wandern.
Nach intensiver Schnüffelei in allen möglichen Läden machen wir uns wieder per Schiff auf den Heimweg.

Dort nach dem Abendessen, ich sitze gerade vor dem Laptop, kommt eine kleine Blondine neben mein Seitenfenster und starrt mich herausfordernd, aber freundlich an! Was ist denn nun? Des Rätsels Lösung: Es ist Heidi aus dem Raum Ochtrup, und ihren Rainer hat sie auch dabei, nur hat der sich etwas schüchtern zurückgehalten. Erst als mit großem Hallo das Erkennen und die Erinnerung wieder kommt, da gesellt er sich in voller Größe auch dazu. Wir haben uns im letzten Jahr bei der Elba/Sardinien/Korsika Reise kennen gelernt. So haben wir natürlich erstmal eine Menge zu bequatschen.

Die beiden stehen aber nicht auf unserem Stellplatz, sondern auf dem Platz vor dem Deich, also einige Meter von uns entfernt. Bei ihrem Abendspaziergang auf dem Deich hat die Heidi uns entdeckt. Da der Abend schon weiter fortgeschritten ist begeben die beiden sich wieder auf den „Heimweg“ und ich mache mich, nachdem ich noch schnell ein Foto von den beiden geschossen habe, sofort an die Arbeit um diesen Bericht zu verfassen.

So heißt es wie immer: Moin Moin
von Irmgard und Jürgen



hier haben wir den besten Pharisäer genossen









Heidi und Rainer 

Donnerstag, 9. Juli 2015

Donnerstag, 09.Juli 2015 - mit dem Raddampfer gefahren

Gestern hatte ich das schon erwähnt, und heute haben wir es realisiert: Die Fahrt mit dem Raddampfer.
Die „Concordia II“ ist ein Nachbau der ersten Concordia von 1854. Bei dem neuen Schiff treibt aber keine Dampfmaschine die Schaufelräder an, sondern ein Dieselmotor. Eine weitere Eigenheit hat das neue Schiff gegenüber dem alten: das linke und rechte Schaufelrad kann jeweils für sich alleine angetrieben werden. Somit ist das Schiff sehr gut manövrierbar.

Heute haben wir das nützliche mit dem angenehmen verbunden.
Wir sind zu Fuß die rund zwei Kilometer bis nach Carolinensiel geschlendert und – natürlich - beim Fischrestaurant und dann später auch noch in einem Cafe´eingekehrt. Also zuerst ein Krabbenbrötchen gefuttert – ist klar, oder – und dann später einen Pharisäer, den besten bisher, genußvoll hineingeschlürft!
Oh Ja, es kann uns gut gehen!
Im Ort selbst wurden dann die Läden durchforstet ob wir nicht irgenwo doch noch ein wenig Geld über den Tresen schieben können. Aber außer ein paar Gummibärchen, ach nein, Gummi-Nordseekrabben hat uns alles kalt gelassen.
Für die Rückfahrt, da kam dann das schon oben erwähnte Museumsgefährt ins Spiel und wir sind auf dem Wasserweg heimgekehrt.

Und da ich ja nun schon vom Essen gesprochen, nein geschrieben habe, hier noch ein „Nachschlag“: Die beste Ehefrau der Welt hatte noch ein paar Eierpfannkuchen eingefroren und hat die kleingeschnetzelt und in die Pfanne gehauen. Dazu noch frische, karamellisierte Pfirsiche. Was gibt es schöneres für mich? Kaum etwas.
Meine Liebste hat mich für heute wieder glücklich und zufrieden gemacht.


Moin, Moin sagen Irmgard und Jürgen

die "Concordia II"


Irmgard wartet auf den bestellten Pharisäer, ich natürlich auch!








im Museumshafen

Mittwoch, 8. Juli 2015

Mittoch, 08.Juli 2015 - Hochwasser im Anmarsch

Ganz so faul wie gestern war ich heute Morgen nicht. Habe das Fahrrad aus der Garage gewuchtet und bin nach dem Frühstück mal ins „Centrum“ gefahren. Ich wollte unbedingt die neue „PROMOBIL“ kaufen, die heute erscheinen sollte. Ergebnis: Ich habe sie bekommen.
So bin ich noch ein wenig herum gefahren und habe einige Fotos gemacht.
In der Hauptdurchgangsstraße von Carolinensiel herrscht reger Betrieb, Tourismus eben. So reiht sich auch ein Laden neben den anderen. Tand, Klamotten und natürlich jede Menge Andenken werden hier angeboten. Aber abseits dieses Trubels gibt es doch noch ein paar interessannte Besichtungsobjekte. Den alten DGzRS-Rettungsschuppen, den Museumshafen,das Sielmuseum und noch einiges mehr lohnt schon einen Besuch. Werde ich mal in meine Planung mit aufnehmen. Ebenso würde ich gerne eine kleine Besichtigungstour mit dem nostalgischen Raddampfer machen.
Schauen wir mal wie lange wir uns hier noch aufhalten und wie das Wetter mitspielt.
Das schlägt im Augenblick aber ziemliche Kapriolen. Regen, Sturm und wieder Regenguß wechseln sich in zufälliger Reihenfolge ab.
Den längeren sonnigen Moment habe ich bei meiner Radtour erwischt!

Den Rest des Tages lag ich im Bett und habe geschlafen und nichts getan. So dachte ich, heute schreibe ich mal keinen Bericht, sonst wird das mit der Zeit langweilig wenn ich mir die nicht vorhandenen Ereignisse aus den Fingern saugen muß.
Aber dann, dann wurde es plötzlich lebhaft. Um unser Mobil herum kam es zum Menschenauflauf und lautstarker Unterhaltung.
Was ist los? Ich raus aus dem Mobil........ und dann sah ich die Bescherung: Der starke Wind hatte das Hochwasser enorm ansteigen und am Ende der Mole über die Ufer steigen lassen.
Dabei stand ein einsames Wohnmobil verlassen bis zu den Achsen im Wasser. Die Besitzer waren wohl auf Tour und konnten deshalb das Auto nicht aus der Gefahrenzone herausfahren.
Aber der Höchststand ist nun erreicht und der Wasserstand sinkt langsam wieder. Gefahr vorbei.
Moin, Moin sagen Euch

Irmgard und Jürgen 


die Leute oben, laufen nicht über die Dächer der Wohnmobile, sondern befinden sich auf dem Deich.


dieses Mobil steht neben uns


hat sich hier jemand verfahren, oder will er die Schwimmfähigkeit seines Reisemobils testen?

hier die Aufklärung


Land unter auf der Mole!

Dienstag, 7. Juli 2015

Dienstag, 07.Juli 2015 - wir sind weitergezogen nach Carolinensiel

Nun sind wir heute mal wieder ein wenig nach Norden gezogen und in Carolinensiel/Harlesiel auf dem Stellplatz direkt am Hafen gelandet. Auch das beheizte Meewasserschwimmbad liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Wir stehen wieder in der ersten Reihe.
Aber andererseits sind wir auch völlig platt! Die Luft ist schwül und warm, trotz bedecktem Himmel.
Ich irre erstmal ein wenig umher, auf der Suche nach der Rezeption. Letztlich habe ich den Container gefunden und uns eingecheckt. Und was dann? Naja, es bleibt nur eines: Schlafen!
Und das machen wir ausgiebig.
Gerade noch rechtzeitig zu unserer Stammsendung „Newtopia“ werden wir wach und begeben uns schwerfällig in die Senkrechte.

So ist auch dieser Tag ziemlich ereignislos abgehakt, aber wir sind trotzdem sehr zufrieden und es gibt keinen Grund zur Klage. Ab und zu genießen wir es, auch mal einen Tag lang nur zu chillen.
Und so sagen wir

Moin, Moin bis Morgen


Irmgard und Jürgen 

die Wandbemalung am Hafen peppt die graue Fassade auf




dieses Schiff verlässt bei Niedrigwasser den Hafen. Hat wohl kaum Wasser unterm Kiel. Die Schraube wirbelt nur braun-grauen Schlamm auf
unsere heutige Fahrstrecke




 

Montag, 6. Juli 2015

Montag, 06. Juli 2015 - im Westen nichts Neues

Mit dem Fahrrad ins Dorf gefahren, Brötchen gekauft und später noch Erdbeeren dazu – und ganz wichtig: das Leergut entsorgt!
Das war alles was es heute zu berichten gibt. Nur noch eines sei angefügt, der Akku meines Fahrrades war just in dem Moment leer, als ich von meiner letzten Tour den momentanen „Heimathafen“ erreichte.
Schluß für heute.Morgen vielleicht mehr.

Moin, Moin sagen Irmgard und Jürgen

die Fotos alle von Irmgard




Igitt, watt fürn Matsch!

man hat uns das Wasser geklaut!


die Aussichtsplattform in der Abenddämmerung.

Sonntag, 5. Juli 2015

Sonntag, 05.Juli 2015 - ich mache eine Fahrradtour nach Dornum

Pünktlich gegen 14.00 Uhr, wie auf meinem Smartphone vorhergesagt, beginnt es zu tröpfeln. Wie gut, dass ich heute Morgen gleich nach dem Frühstück noch eine kleine Radtour unternommen hatte.
Ich bin, noch bei Sonnenschein, nach Dornum geradelt.
In Westeraccum, einem Vorort von Dornum, entdeckte ich eine Windmühle, so groß und hochherrschaftlich wie ich noch nie eine gesehen habe. Hierbei handelt es sich um einen fünfstöckigen Galerieholländer aus dem Jahre 1873. Offensichtlich befindet sich dieses Objekt in Privatbesitz. Jedenfalls deutet ein Hinweisschild an der Hofeinfahrt darauf hin.
Aber mein eigentliches Ziel war das Wasserschloß, auch Norderburg genannt. Heute dient dieses Bauwerk als Realschule. Nobel,nobel.
Auf dem Rückweg hatte ich dann auch noch Gelegenheit an einem Gehege ein wenig „Wild“ abzulichten.
Zurück an unserem Concorde bereitete ich mich auf die Fernsehübertragung vom Formel 1 Rennen aus Silverstone vor. War heute sogar ein wenig Spannung dabei. Massa aus der zweiten Reihe überholt Hamilton und Rossberg beim Start! Schließlich hat doch wieder Hamilton vor Rossberg und Vettel gesiegt.
Später liegen wir faul auf den Betten, genießen das leise Trommeln des Regens auf dem Dach und schlafen entspannt ein. Aber nur vorübergehend.

Nachdem das Wetter hier nicht mehr weiss was es will - ständig öffne oder schließe ich die Dachluke – mache ich hier Feierabend und sage Tschüss bis Morgen.

Irmgard und Jürgen melden sich Morgen wieder